Die Anderen tun es auch

Posted on April 9, 2014


Neulich bei „Menschen bei Maischberger“ (Feindbild Islam: Wird der Hass geschürt?) haben sie einen sehr interessantes Diskussion gehalten. Anders als normalerweise, haben pro-Islamisierung, neutral- Islamisierung , und anti-Islamisierung Stimmen zu Gehör bekommen, und es hat deswegen für spannende Unterhaltung versorgt. Wahldeutsche können eben nicht so leicht mit Nazirufe zum schweigen gebracht werden, und dann muss Mann sich mit ihren Argumenten auseinandersetzen.

Wie immer, meine größte Verachtung ist die „neutralen“ Moslemischen und Christlichen Teilnehmer gewidmet. Sie sind nur mehr Gutmenschen, die fleißig daran Arbeiten unserer Leben noch ätzender zu machen als es schon ist. Mindestens weiß ein Atheist, ein orthodoxe Christ, oder ein Salafist voran er dran ist, und weht nicht ständig hin und her wie ein nützliches Idiot.

Weil du aber lau bist und weder kalt noch warm, werde ich dich ausspeien aus meinem Munde.

— Offenbarung 3:16

Na ja. Man kann nur träumen davon, bei so eine Debatte auch mal ein streng-gläubigen Christ zu sehen, der sagt was wirklich Sache ist, statt nur halb-herzig für die unRechtstaat zu appellieren, wie Wolfgang Bosbach es Gestern getan hat. Er hat der Salafist zwar in den Schranken gewiesen, aber seine Partei — Name hin oder her — strebt schon lange die christlichen Werten und Menschenbild nicht an. Schwülen Ehe, EU Großmacht, NATO Kriege, usw.

Mir ist also aufgefallen dass die Moslems alle darauf hingewiesen haben dass orthodoxe Christen, Juden, Mormonen, etc. auch alle ihre religiöse Werte höher stellen als das Zivilgesetz. Ist auch war. Ich stimme vollkommen zu. Wir sind all anpassungsfähig, aber wann es um das Wesentliche geht, dann zählt nur das ewige Leben. Amen.

Der Unterschied besteht nicht daraus, sondern daraus dass die anderen Religionen sich besser mit einen Rechtsstaat mischen können, da sie sich grundsätzlich weniger in das Staatsleben und Gewaltrecht einmischen. Unsere Religionen sind halt… flexibler und friedlicher. Und wenn sie sich in das Staatsleben einmischen, dann meistens um universalen Werten zu befürworten, und weniger um Privilegien nur für ihrer Mitgläubiger zu gewinnen.


 

Recently, on a German talk show, they had a very interesting discussion. Unlike the way it normally is, pro-Islamisation, neutral-Islamisation, and anti-Islamisation voices all got a chance to be heard, which made for some unusually exciting television. Voluntary Germans are harder to shut up with Nazi-namecalling, and then everyone has to address the arguments that they’re actually making for once.

As always, my greatest contempt is reserved for the „neutral“ Muslim and Christian talk show guests. They’re just more Nice People, who are working hard to make our lives suck more than they already do. At least an atheist, an orthodox Christian, or a Salafist knows who he is, and doesn’t tilt back and forth like an Useful Idiot.

So because thou art lukewarm, and neither hot nor cold, I will spew thee out of my mouth.

— Revelations 3:16

Oh well. I can only dream of a debate with a real, serious Christian taking part. Someone who says the way things really are, instead of just half-heartedly referring to the „law of the land“, like Wolfgang Bosbach did yesterday. He told the Salafist off, but his party — regardless of the name — has been ignoring Christian values and identity for a while now. Gay marriage, EU state, NATO wars, and etc.

I also noticed that the Muslims all pointed out that orthodox Christians, Jews, Mormons, etc. also put their religious laws above the civil laws. That is true. I absolutely agree. We all try to get along with the others, but when it comes down to the wire, the only thing that counts is eternal life. Amen.

This is not what makes our religions different from Islam, but rather that our religions have an easier time mixing with a civil government because they simply don’t require the same amount of meddling in the running of the state and the state’s monopoly on violence. Our religions are just… more flexible and peaceful. And, on the rare occasion that we do interfere in the state, then mostly to promote universal rights, and less to win special privileges for our fellow believers.

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Posted in: Religion